Die Felsformation südöstlich von Wohnfeld trägt einen Namen, der auf eine vorchristliche Kultstätte hinweist, wie sie im Vogelsberg häufiger vorkommen. Das Wildfrauhaus setzt sich aus drei Felsklippen zusammen, die sich über eine Länge von 200 Metern erstrecken. Besonders auffällig ist das Gestein, aus dem dieses Geotop besteht: Es hat eine hellgraue Farbe und zeigt an der Oberfläche durch Verwitterung einen hellbraunen Ton. Es handelt sich um ein mittelkörniges Gestein, wahrscheinlich Mikro-Diorit. Das versteckte Wildfrauhaus, das sich 1 Kilometer von Wohnfeld im Wald befindet, ist über die K 133 erreichbar, die nach Süden von Wohnfeld abzweigt. Ein VHC-Weg, der mit einem roten Andreaskreuz markiert ist, führt direkt am Geotop vorbei.
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