Die nahegelegene Grube Georg-Joseph in Weinbach-Gräveneck wurde etwa ab 1835 von der Firma Buderus betrieben. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts errichtete man eine Seilbahn, die das Grubenfeld direkt mit der Aufbereitungs- und Verladeeinrichtung an der Lahntalbahn verband. Aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Lage wurde der Betrieb in den 1920er Jahren unrentabel und zunächst eingestellt. 1933 nahm die Firma Buderus den Abbau wieder auf, um die Förderung von Inlandserzen zu steigern. Zwischen 1939 und 1941 wurde die Aufbereitungsanlage modernisiert und mit einer verbesserten Brech- und Siebanlage ausgestattet, wodurch sie ihr heutiges Aussehen erhielt. Kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die Förderung erneut aufgenommen. 1966 musste der Betrieb endgültig aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt werden. Zwischen 1882 und 1965 wurden in der Grube Georg-Joseph mindestens 2.616.802 Tonnen Eisenstein gefördert, wobei zeitweise bis zu 208 Arbeiter beschäftigt waren.
The nearby Georg-Joseph Mine in Weinbach-Gräveneck was operated by the Buderus company starting around 1835. By the end of the 19th century, a cable car was built that connected the mining area directly to the processing and loading facility at the Lahntalbahn railway. Due to the poor economic situation, operations became unprofitable in the 1920s and were initially suspended. In 1933, Buderus resumed mining to increase the extraction of domestic ores. Between 1939 and 1941, the processing plant was modernized and equipped with an improved crushing and screening facility, giving it its present appearance. Shortly after the end of World War II, mining was resumed again. In 1966, operations had to be finally discontinued for economic reasons. Between 1882 and 1965, at least 2,616,802 tons of iron ore were extracted from the Georg-Joseph Mine, with up to 208 workers employed at times.