Menschliche Aktivitäten auf unserem Planeten haben direkte und indirekte Auswirkungen auf die Tier- und Pflanzenwelt. Erfahrungsgemäß führen sie meist zu einem Verlust der Artenvielfalt. Nach Einstellung der Abbautätigkeiten für den Lahnmarmor entstanden sukzessiv neue Lebensräume: Bis zu 35 Meter hohe Felsklippen blieben zurück. Mit Felsbändern, Spalten und kleinen Höhlen versehen, bieten sie einigen Vogel- und Fledermausarten ideale Wohn- und Bruthabitate. Spezialisierte Pflanzen aus der näheren Umgebung konnten sich dort neu ansiedeln. Beim Spaziergang durch den Villmarer Gemarkungsteil „Überlahnberg“, der durch die Gewinnung von Massenkalk (Lahnmarmor) und Eisenstein besonders geprägt ist, erfahren die Teilnehmerinnen Wissenswertes über neu entstandene Lebensräume und deren Tier- und Pflanzenwelt. Überaus interessant sein dürften Informationen über den „König der Nacht“, den Uhu, und seine Lebensweise im Bruchgebiet. Dauer: bis zu 3 Stunden, Strecke: ca. 3 km, zu bewältigende Höhenmeter: ca. 70 m Treffpunkt: in Villmar am Lahn-Marmor-Museum (LMM) gegenüber Bahnhof. Kostenbeitrag 5,- Euro