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ALLGEMEINES Im späten 16. Jahrhundert erlebte Großostheim einen enormen wirtschaftlichen Aufschwung: Vom Handwerkerhäuschen über Kapellen bis zum Wehrturm – überall im Ort wurde gebaut. Der Kulturpfad führt zu den erhaltenen Zeugnissen des Wohlstandes am Übergang von der Spätgotik zur Frührenaissance. Der Ortsrundgang „Großostheimer Renaissance“ zeigt die Menge an erhaltenen Gebäuden des 16. Jahrhunderts im Ort. Vorgeschichtliche Funde sowie die nahe Römerstraße belegen, dass Großostheim wegen seiner Verkehrslage früh zu einem begehrten Siedlungsplatz wurde. Daraus erwuchs der Reichtum, der vom Verkehr lebenden Handwerker (wie z.B. der Schmiede) zur Zeit der Renaissance. Neben den etwas älteren beeindruckenden Bauwerken der Ortsbefestigung sind die von Handwerkern gestifteten Kapellen ein Highlight des zentralen Ortes im Bachgau, in dem Adelige kaum eine führende Rolle spielten. AUSGANGSPUNKT Marktplatz ANFAHRT Großostheim und den Beginn des Ortsrundweges am Marktplatz erreichen Sie, in dem Sie von der A3 Frankfurt-Würzburg über die B469/St3115 nach Großostheim fahren, Parken können Sie an einem der Parkplätze im Zentrum, oder in unmittelbarer Nähe zum Marktplatz. ROUTENVERLAUF Der Kulturpfad beginnt an der Info-Tafel für beide Kulturpfade Bachgau 4 und Bachgau 5 am Marktplatz. Die Hauptzierde des Marktplatzes stellt der alte Herrensitz „Nöthigsgut“ dar. Der Hof war als Besitz der Mainzer Domkapitels Adeligen zu Lehen gegeben, die das Hofgut verpachteten. Heute ist das Bachgau-Museum im Nöthigsgut untergebracht. (Öffnungszeiten: Sonntags, 14-17 Uhr und nach Vereinbarung, Telefon: 06026/12 26) Dem Pfad folgend, kommen Sie an der Peter-und-Paul-Kirche mit ihren spätmittelalterlichen Fresken vorbei. Der Stumpfe Turm wie auch der Spitze Turm (mit Panoramablick, Öffnungszeiten nach Vereinbarung Tel. 06026 /1226), das alte Rathaus und der Hexenturm sind wie die Heiligkreuzkapelle Relikte aus dem Mittelalter, die auf dem Ortsrundgang zu sehen sind. Folgen Sie auf 11 Stationen dem Wappen Großostheims.

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