In 1928 wurde die “Grube Deutschland” - heute bekannt als “Weickarthainer Schweiz” oder “Eisenkaute” als Tagebau von der Gewerkschaft Louise erschlossen um Brauneisenstein abzubauen. An verschiedenen Stellen sind Relikte der Verwitterung des vulkanischen Basalts zu finden. Diese Verwitterung hat vor mehreren Millionen von Jahren stattgefunden und konnte zu damaliger Zeit Eisenerz, genauer gesagt Brauneisenstein oder Basalteisenstein, abgebaut werden. Denn durch durch die Verwitterung wurde Eisen aus dem vulkanischen Basaltgestein freigesetzt. Der anfallende Schlamm wurde in der Regel in stillgelegte Tagebaue zurückgeleitet und dadurch verfüllt. Ein offener Tagebau wie in der Weickartshainer Schweiz ist eine Seltenheit in der Region und als Geotop von herausragendem Wert, auch wenn heutzutage nicht direkt so erscheint.