Die zwei aufgelassenen Steinbrüche in der Gemeinde Brauerschwend zeichnen sich vor allem durch ihre großen, z.T. sehr gleichmäßig ausgeformten Basaltsäulen aus. An der Westwand des größeren Steinbruchs stehen sie senkrecht und erreichen hier eine Stärke von 1 Meter! An der gegenüberliegenden Seite sind die Säulen kleiner und verlaufen zum Teil waagrecht. Es ist eine, wenn auch schwach ausgebildete, Meilerstellung zu erkennen. Die dicken Säulen bestehen aus einem dunkelgrauen, feinkörnigen Basanit mit kleinen Einsprenglingen von Olivin und Klinopyroxen. In der Grundmasse findet man zudem Erz und Plagioklas. Zu erreichen sind die Steinbrüche über die L 3144, hier zweigt zwischen Brauerschwend und Rainrod die Zufahrt ab, die zunächst zu dem in Betrieb befindlichen Steinbruch und dann (1 km weiter nach Osten) zu den stillgelegten Brüchen führt. Die Steinbrüche sind nicht öffentlich zugänglich, aber teilweise einsehbar.