Bereits im Jahr 1067 wird eine erste Kirche in Breungeshain urkundlich erwähnt. Die Überreste dieser Kirche befinden sich vermutlich heute auf dem Friedhof des Dorfes, der sich außerhalb des Ortes am Hang befindet – dort lag das alte Breungeshain. Um 1300, nachdem sich der Ort verlagert hatte, wurde weiter talwärts eine neue Kirche, die sogenannte Unterkirche, errichtet. Dieser Bau stand an der Stelle, an der sich heute die schöne Fachwerkkirche erhebt, die bereits 1599 urkundlich erwähnt wird. Der Fachwerkbau wurde im Dreißigjährigen Krieg stark beschädigt, jedoch noch während des Krieges repariert. Ein Zeugnis der mittelalterlichen Geschichte dieses Gotteshauses ist das Antoniter-Kreuz, das sich noch heute auf der Kirche befindet; denn im 14. Jahrhundert gehörte diese Kirche den Antonitern aus Grünberg.
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