In der Gemeinde mit ihren sechs Ortsteilen lebt man in und mit der Natur. Beschauliche Fachwerkdörfer, umgeben von großflächigen Waldgebieten und sonnendurchfluteten Auenlandschaften prägen das Bild. Zwischen den Flüssen Felda und Ohm finden sich stille Seen und klare Bäche. Einst klapperten hier zahlreiche Mühlräder, einige Wassermühlen sind noch heute erhalten und lohnen einen Besuch. Erstmals im Jahre 770 in Zusammenhang mit dem Wirken des Heiligen Bonifatius erwähnt, blickt Gemünden auf eine lange Geschichte zurück. Die Burg im Ortsteil Burg-Gemünden errichteten einst die Grafen von Ziegenhain über der Ohmfurt. Ein anderes, imposantes Naturdenkmal ist das Geotop Heinzemann. Wie eine Sphinx thront der rund 10 Meter hohe alte Menhir oberhalb von Ehringshausen. Eine riesige Basanitfelsklippe, die die Form eines Kopfes, des mundartlichen „Heinzemannes“, hat. Die 23 Kilometer lange, sehr abwechslungsreiche HeinzemannTour führt am gleichnamigen Geotop oberhalb von Ehringshausen vorbei. Wer genau um zwölf Uhr am Felsen vorbeischaut, kann vielleicht die zwölf Hühner beobachten, die der Sage nach dann aus dem Fels herauskommen, diesen gackernd umrunden, um alsbald wieder im Basalt zu verschwinden. Der Panorama Rundweg Hainbach hält, was der Name verspricht: herrlichen Ausblicke über das Land und gemütliche Rastplätze wie das „Wonnerschie Plätzche“ mit Relaxliege sind Genussmomente auf dem Rundkurs.
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