Intensive Ausgrabungen auf dem Burgberg der Ruine Wartenberg haben zahlreiche Funde zu Tage gefördert. Aufgrund dieser Funde wurde festgestellt, dass der markante Burgberg schon um 200 n. Chr. besiedelt war. Im Jahr 812 wurden die Orte Angersbach und Landenhausen erstmals in schriftlichen Quellen belegt. 1114 wurden Heinrich von Landenhausen und Friedrich von Angersbach genannt, doch stand wohl schon um 1000 eine kleine Wasserburg der Herren von Angersbach bei der heutigen Kirche. Friedrich von Wartenberg, der Erbauer oder Miterbauer der Burg Wartenberg, wird 1232 erstmals genannt, was nicht ausschließt, dass es die Burg schon einige Jahrzehnte gab. Schon 1265 wird Burg Wartenberg durch Abt Bertho II. von Fulda im Rahmen einer Fehde zerstört und nie wieder aufgebaut. Lange dienten die restlichen Gebäude als Steinbruch der Einwohner der umliegenden Dörfer. Seit Anfang des 19. Jahrhunderts wird die Ruine geschützt, es fanden umfassende Ausgrabungen statt und Teile der Anlage wurden restauriert. Der Zutritt zur Ruine ist frei.
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