Es überstand als eines der wenigen Gebäude die Zerstörung im Pfälzischen Erbfolgekrieg. 1592 ließ der aus Frankreich geflüchtete Hugenotte Charles Belier das Spätrenaissance-Gebäude errichten. Seinen Namen verdankt es der Ritterfigur des Heiligen Georg an der Spitze. Besonders bekannt ist „der Ritter“ für seine kunstvoll verzierte Renaissancefassade.
Der Tuchhändler Carolus Belier und seine Frau Francina ließen das Giebelhaus aus behauenem Stein mit kannelierten Säulen und kunstvollen Fenstern erbauen. Heute steht es unter Denkmalschutz. Im Giebel prangt die goldene Inschrift „Persta invicta, Venus“ – „Bleibe stets unbesiegt, Schönheit“.
1681 wurde das Haus erstmals als Gasthaus erwähnt – als einziges, das alle Kriege und Brände Heidelbergs überstand. Heute ist das Romantik-Hotel Ritter St. Georg eines der wertvollsten Bürgerhäuser der Stadt. Sein nostalgischer Charme begleitet dich durch jeden Raum und in jeden Winkel.
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