In der ehemaligen Remise der Kellerei wurde eine Getreidemühle aus dem Gersprenztal originalgetreu auf drei Etagen wieder aufgebaut. Sie wurde seinerzeit durch das Wasser des Kainsbach betrieben und mahlte von 1426 bis 1956 das Korn zu Mehl. Ab 1983 sanierte ein privater Verein das verfallende Gebäude der Michelstädter Kellerei und baute die Mühle in mühevoller Arbeit an ihrem neuen Standort ein. An Mühlen- und Museumstagen wird die Mühle mit Hilfe eines Elektromotors von 8 kW aus dem Jahr 1910 in Betrieb genommen und beweist ihre volle Funktionstüchtigkeit. Lassen Sie sich Walzenstuhl, Korn-Sortiermaschine und Gurtbecherwerk vorführen und staunen Sie über die historische Technik!
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