Between Geilnau and Laurenburg, at the lower end of the section of the River Lahn known as the ‘Cramberger Bogen’, stands an impressive natural monument: the legendary Gabelstein. The viewing platform on top of this striking rock massif offers a spectacular view of the narrow river valley and the impressive bend in the River Lahn. Here, the rugged rock faces drop almost vertically for more than 100 metres down to the Lahn. The Gabelstein owes its name to the characteristic rock formation with its three protruding ‘prongs’, which rise towards the sky like a fork. An old legend surrounds the rock: the Count of Schaumburg is said to have narrowly escaped a fatal fall whilst riding home one night. His horse sensed the danger at the precipice, reared back at the last moment and thus saved its rider’s life. Today, instead of danger, visitors are treated to a unique view. The view sweeps across the Lahn landscape, the historic village of Cramberg on the mountain plateau and the Cramberg Lahn power station, which has been generating environmentally friendly electricity since 1927. An underground water tunnel shortens the course of the Lahn loop from seven kilometres to just 607 metres and uses the resulting head to generate energy. Nature conservation and species protection also play an important role here: the power station has been awarded the title of ‘bat-friendly building’ and features a fish ladder as well as an artificial current guide, which enables fish to migrate to their spawning grounds. Very close to the Gabelstein lies the mysterious Hölloch – a side valley of the Höllbach that drops steeply down to the Lahn, featuring numerous small waterfalls. The Gabelstein uniquely combines nature, history and technology – a vantage point that leaves a lasting impression.
Zwischen Geilnau und Laurenburg erhebt sich am unteren Ende des als „Cramberger Bogen“ bekannten Abschnitts der Lahn ein beeindruckendes Naturdenkmal: der sagenumwobene Gabelstein. Die Aussichtskanzel auf dem markanten Felsmassiv eröffnet einen spektakulären Blick auf das enge Flusstal und die eindrucksvolle Lahnschleife. Die schroffen Felswände fallen hier nahezu senkrecht mehr als 100 Meter zur Lahn ab. Seinen Namen verdankt der Gabelstein der charakteristischen Felsformation mit ihren drei hervorstehenden „Zinken“, die wie eine Gabel in den Himmel ragen. Um den Felsen rankt sich eine alte Sage: Der Graf von Schaumburg soll auf einem nächtlichen Heimritt nur knapp einem tödlichen Sturz entgangen sein. Sein Pferd erkannte die Gefahr am Abgrund, wich im letzten Moment zurück und rettete damit seinem Reiter das Leben. Heute erwartet Besucherinnen und Besucher statt Gefahr ein einzigartiger Ausblick. Der Blick schweift über die Lahnlandschaft, das historische Dorf Cramberg auf dem Bergplateau und das Lahnkraftwerk Cramberg, das seit 1927 umweltfreundlich Strom erzeugt. Ein unterirdischer Wassertunnel verkürzt den Flusslauf der Lahnschleife von sieben Kilometern auf nur 607 Meter und nutzt die dadurch entstehende Fallhöhe zur Energiegewinnung. Auch Natur- und Artenschutz spielen hier eine wichtige Rolle: Das Kraftwerk wurde als „Fledermausfreundliches Gebäude“ ausgezeichnet und verfügt über eine Fischtreppe sowie eine künstliche Leitströmung, die Fischen die Wanderung zu ihren Laichplätzen ermöglicht. Ganz in der Nähe des Gabelsteins liegt das geheimnisvolle Hölloch – ein steil zur Lahn abfallendes Seitental des Höllbachs mit zahlreichen kleinen Wasserfällen. Der Gabelstein verbindet auf besondere Weise Natur, Geschichte und Technik – ein Aussichtspunkt, der in Erinnerung bleibt.