Dicht an dicht stehen die verwitterten Grabmale auf Offenbachs Alten Friedhof. Eröffnet wurde er 1832 und bis heute finden hier immer noch Begräbnisse statt. Das große, parkartige Areal steht unter Denkmalschutz und ist ein außergewöhnlich schönes Revier für Spaziergänge unter alten Platanen – und für ein Eintauchen in die Offenbacher Stadtgeschichte. Viele berühmte Offenbacher*innen liegen hier bestattet, markant sind etwa das Mausoleum der Familie Krumm, die eine bedeutende Rolle in der für die Stadt früher so wichtigen Lederindustrie spielte, oder die elegante Säule auf dem Grab des Bankiers Friedrich Metzler. Schlicht und zurückgenommen wirkt dagegen der Naturstein auf dem Grab des ersten hessischen Ministerpräsidenten Carl Ulrich oder die Familiengrabstätte des Schriftgießerei-Besitzers Karl Klingspor, dessen Sammlung im Klingspor-Museum zu sehen ist.
Im eindrucksvollen Kontrast zu den christlichen Gräbern steht das jüdische Gräberfeld auf dem Ostteil des Friedhofs. Auf Blumenschmuck wird hier traditionell verzichtet, stattdessen gehört es zur jüdischen Tradition, Steine vor den teils jahrhundertealten Grabmalen abzulegen.
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The weathered gravestones in Offenbach's Old Cemetery stand close together. It was opened in 1832 and burials still take place here today. The large, park-like area is a listed building and is an exceptionally beautiful spot for walks under old plane trees - and for immersing yourself in Offenbach's city history. Many famous Offenbach residents are buried here, including the mausoleum of the Krumm family, who played an important role in the city's leather industry, and the elegant column on the grave of banker Friedrich Metzler. In contrast, the natural stone on the grave of the first Hessian Minister President Carl Ulrich or the family tomb of the type foundry owner Karl Klingspor, whose collection can be seen in the Klingspor Museum, appear simple and restrained.
The Jewish burial ground in the eastern part of the cemetery is an impressive contrast to the Christian graves. Flower decorations are traditionally not used here; instead, it is Jewish tradition to lay stones in front of the gravestones, some of which are centuries old.
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