Waldbaden, auch Shinrin Yoku genannt, ist eine japanische Methode, die die heilende Wirkung des Waldes nutzt. Ziel des Waldbadens ist es, den Wald mit allen Sinnen wahrzunehmen und sich dabei zu entspannen. Der Waldbademeister Thomas Sackmann leitet Waldbaden-Kurse und gibt Tipps, wie man den Wald mit allen Sinnen genießen kann. Waldbaden mit allen Sinnen Beim Waldbaden geht es darum, den Wald mit allen Sinnen wahrzunehmen. Dazu gehört das Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Fühlen. Sehen Man kann die Bäume, die Pflanzen, die Tiere und die Landschaft beobachten. Die Farben und Muster des Waldes sind faszinierend. Thomas Sackmann ist auch Fotograf, er wird besonders auf die versteckten Schönheiten im Wald aufmerksam machen. Hören Die Stille im Wald ist oft überwältigend. Doch dann ist da das Rascheln, der Wind in den Bäumen, die Vögel, die Insekten und das plätschern der Bäche. Riechen Der Wald hat einen einzigartigen Geruch. Man kann den Duft der Bäume, der Pflanzen und des Bodens wahrnehmen. Und dieser Geruch ist auch noch gesund. Es sind die Terpene, die sich positiv auf unser Wohlbefinden auswirken. Schmecken Im Wald kann man auch etwas schmecken. Man kann zum Beispiel Pilze, Beeren oder Kräuter sammeln und probieren. Fühlen Im Wald kann man vieles fühlen. Man kann den Wind auf der Haut, die Sonne auf dem Gesicht und den Boden unter den Füßen spüren. Es gibt rauhe Rinde, glatte Steine, weiches Moos, kühler Schatten, warmer Boden. Entspannen Waldbaden ist eine gute Möglichkeit, sich zu entspannen. Die Ruhe und Stille des Waldes helfen dabei, Stress abzubauen und im hier und jetzt anzukommen. Thomas Sackmann wird Euch dabei anleiten den Alltag zu vergessen.